Avalon Visions Oracle - Keltische Weisheit in drei Reichen
Über dieses Orakel
Das Avalon Visions Oracle ist um eine heilige Trias der keltischen Spiritualität aufgebaut: die Anderswelt, die Irdische Welt und die Sternenwelt. Diese drei Reiche sind keine Hierarchie, durch die man sich hindurcharbeitet — sie bestehen gleichwertig nebeneinander als unterschiedliche Dimensionen des Seins. Naturgeister, Sternenwesen, tiefe Quellen sowie Könige, Königinnen und Priesterinnen aus der arthurianischen Tradition bevölkern die Karten, allesamt in ein zusammenhängendes System eingebettet. Die 44 Karten wurden von Cheryl Yambrach Rose in Öl auf Leinen gemalt und bei Blue Angel Publishing veröffentlicht. Das Deck nimmt keltische und arthurianische Symbolik ernst und spricht am stärksten diejenigen an, die diese Tradition bereits kennen.
Bildsprache und Themen
Cheryl Yambrach Rose gründete Neo-Mythic Art®, eine Praxis, die sie als das Abrufen von Bildern aus den morphischen Feldern rund um heilige Orte und die darin befindlichen Vortizes beschreibt. Ihre Technik verbindet alte Meistermethoden mit dem, was sie 'Einstimmen durch die Augen' nennt, ein persönlicher Prozess spiritueller Wahrnehmung. Die entstandenen Porträts sind vielschichtig und absichtsvoll gestaltet; sie sollen Informationen tragen, auf die sie über das Pinealdrüsen-Auge in Verbindung mit dem Quellenfeld zugreift. Wiederkehrende Themen sind Souveränität, kosmische Möglichkeiten und erdverwurzelte Weisheit, stets durch die Linse arthurianischer und keltischer Mythologie betrachtet. Die Bilder sind dicht und detailreich und laden zu einem langsamen, aufmerksamen Betrachten ein.
Über die Schöpferin
Cheryl Yambrach Rose ist Porträtmalerin, visionäre Künstlerin und Autorin; sie lebt und arbeitet in Glastonbury, England und Mt. Shasta, Kalifornien. Sie malt in Öl auf Leinen und hat eine eigene Technik entwickelt, die sie als 'Einstimmen durch die Augen' bezeichnet, eine Synthese aus alter Meistertechnik und spiritueller Porträtkunst. Ihre Werke wurden weltweit veröffentlicht und ausgestellt, unter anderem in der Nelson Rockefeller Collection, dem Rosicrucian Egyptian Museum und dem San Francisco Palace of Fine Arts. Zu den Sammlern ihrer Werke zählen Gary Zukav und Neale Donald Walsch. Als Gründerin von Neo-Mythic Art® holt sie Bilder aus den morphischen Feldern rund um heilige Stätten und die darin befindlichen Vortizes.
Praktische Anwendung
Das Avalon Visions Oracle eignet sich besonders für ruhige, kontemplative Sitzungen, bei denen du dir Zeit nimmst, länger mit einer einzigen Karte zu verweilen. Die Gemälde offenbaren bei jeder Sitzung neue Details, was das Deck ideal für Kartenlegende macht, die visuell arbeiten und Bilder als Fokuspunkt nutzen. Da die drei Reiche jeweils eigene Themen und Archetypen mitbringen, kannst du bewusst aus einem bestimmten Reich ziehen oder Legungen gestalten, die alle drei Ebenen einbeziehen. Das Deck ergänzt eine bestehende keltische oder arthurianische Praxis sehr gut, lässt sich aber auch eigenständig nutzen, wenn du die Symbolik von Grund auf erkunden möchtest. Wer minimalistische oder abstrakte Bildsprache bevorzugt, braucht möglicherweise etwas mehr Zeit, um sich in die Dichte dieser Gemälde einzufinden.
Probiere eine Dreikartenlegung, bei der jede Position für ein Reich steht: eine Karte für die Anderswelt, eine für die Irdische Welt und eine für die Sternenwelt — und lies die drei Bilder dann als gemeinsame Botschaft.
Merkmale — Avalon Visions Oracle
- Autorin: Cheryl Yambrach Rose
- Verlag: Blue Angel Publishing
- Kartenanzahl: 44
- Kartensprache: Englisch
- Kartenformat: 80 x 122 mm; Box: 105 x 150 mm
- Gewicht: 680 g
- ISBN: 978-1-64671-309-7
Häufige Fragen zum Avalon Visions Oracle
Muss man die arthurianische Mythologie kennen, um mit dem Avalon Visions Oracle arbeiten zu können?
Eine gewisse Vertrautheit mit keltischer und arthurianischer Symbolik ist hier tatsächlich hilfreich. Das Deck ist um spezifische Figuren und Reiche aus dieser Tradition aufgebaut, und wer sie kennt, kann die Karten deutlich intuitiver lesen. Die Bildsprache selbst ist allerdings reich genug, um auch rein visuell damit zu arbeiten, während man das mythologische Hintergrundwissen nach und nach aufbaut.
Wie beeinflusst die Dreiteilung in Reiche die Lesepraxis?
Anderswelt, Irdische Welt und Sternenwelt bringen jeweils eine eigene Energiequalität und eigene Figuren mit. Du kannst diese Struktur gezielt nutzen, indem du mit einer bestimmten Welt im Sinn ziehst oder Legungen entwirfst, in denen jede Position einem der drei Reiche zugeordnet ist. Das verleiht jeder Legung eine kosmologische Einbettung, die über einen einfachen Kartenzug hinausgeht.