Druid Animal Oracle - keltisches Tierorake auf Basis heiliger Geometrie
Die meisten Tierorakel ordnen ihre Bilder nach Instinkt oder Tradition. Das Druid Animal Oracle geht einen anderen Weg: Jedes Kartenbild ist um ein Pentagramm, einen Kreis und ein Quadrat herum aufgebaut, dieselben Verhältnisse, die die vorkeltischen Druiden beim Bau von Steinkreisen verwendeten. Diese Geometrie ist kein Ornament. Sie ist die Grundlage jedes Bildes.
Philip und Stephanie Carr-Gomm haben die Texte hinter dem Orakel verfasst. Philip studierte ab dem Alter von fünfzehn Jahren unter Philip Ross Nichols, dem damaligen Oberdruiden. Später schloss er ein Psychologiestudium ab und bildete sich in Psychosynthese und Psychotherapie weiter. Er ist Autor von The Druid Way und The Elements of the Druid Tradition, und leitet die Order of Bards, Ovates and Druids, eine der größten internationalen Druiden-Organisationen.
Was du auf den Karten siehst
Die Illustrationen sind farbenfroh und reich an Details. Jedes Tier hat eine eigene Präsenz auf der Karte, keine bloße Pose. Die Ränder tragen Ogham-Schrift, das Baumalphabet der Druiden, das jeder Abbildung eine zusätzliche Bedeutungsschicht gibt. Die Rückseiten sind genauso sorgfältig gestaltet wie die Vorderseiten.
Die Abfolge beginnt mit der Amsel an der Pforte der Anfänge und führt durch die fünf ältesten Tiere: Hirsch, Eule, Adler und Lachs. Sie endet mit der Robbe, der Karte der Liebe und der Wahl. Insgesamt werden neunundzwanzig Tiere und vier Drachen behandelt.
Wie dieses Orakel funktioniert
Die Carr-Gomms bieten zwei Herangehensweisen an: die Tiere als Totemtiere zu nutzen oder das im Begleitheft beschriebene Orakelsystem mit Legemustern zu verwenden. Das Begleitheft verbindet jedes Tier mit Lektionen und Bedeutungen aus der keltischen und druidischen Tradition. Der Ton ist nüchtern, aber das Heft ist als Nachschlagewerk neben den Bildern gut nutzbar.
Die Karten sind größer als die meisten Orakel- oder Tarotkarten. Wer kleinere Hände hat, wird beim Mischen etwas Gewöhnung brauchen. Das Karton ist dick genug, um auch häufigem Gebrauch standzuhalten, ohne zu reißen oder zu splittern.
Die drei Blanko-Karten sind kein Beiwerk. Sie sind dafür gedacht, dass du Tiere ergänzen kannst, die dir persönlich wichtig sind, aber im keltischen Kanon nicht vorkommen. Diese Offenheit findet man in strukturierten Orakelsets selten.
Über Philip und Stephanie Carr-Gomm
Philip Carr-Gomm ist seit seiner Jugend mit dem Druidismus verbunden, als er begann, unter dem Oberdruiden Philip Ross Nichols zu studieren. Seine Ausbildung in Psychologie und Psychosynthese zeigt sich darin, wie die Tierbedeutungen formuliert sind: geerdet, vielschichtig und sowohl in der Tradition als auch im Innenleben verwurzelt.
Stephanie Carr-Gomm ist Schreiberin der Order of Bards, Ovates and Druids. Gemeinsam bringen sie sowohl die zeremonielle als auch die schriftliche Seite des Druidismus in dieses Kartenset.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 33 (inkl. 3 Blanko-Karten)
- Sprache: Englisch
- ISBN: 9781800691247
- Verlag: Connections Publications
- Erscheinungsdatum: 29. April 2005
- Gewicht: 249 g
- Maße der Box: 114 x 25 x 152 mm
- Oberfläche: Leicht glänzend, umkehrbare Rückseite
- Autorinnen und Autoren: Philip und Stephanie Carr-Gomm
- Enthält: Begleitheft und Aufbewahrungsbox
Was uns oft gefragt wird
Wie groß sind die Karten, und wirkt sich das auf die Handhabung aus?
Die Karten sind größer als Standard-Orakel- oder Tarotkarten. Wer kleinere Hände hat, findet das Mischen zunächst etwas unhandlich. Das Karton ist robust genug für dauerhaften Gebrauch ohne Verformung oder Beschädigung.
In welcher Sprache sind die Karten und das Begleitheft?
Alles ist auf Englisch. Die Kartenränder tragen Ogham-Schrift, die jedoch Teil der Bildgestaltung ist und keine Kenntnisse dieses Alphabets erfordert, um das Orakel zu nutzen.