Golden Art Nouveau Tarot - Rider-Waite im Belle-Époque-Stil mit Goldfolie
Goldfolie auf Tarotkarten kann in zwei Richtungen gehen: entweder sie verschönert oder sie lenkt ab. Bei diesem Deck tut sie das erste. Die Goldakzente folgen den geschwungenen Linien und floralen Motiven des Jugendstils und betonen die Symbolik, anstatt davon abzulenken.
Giulia Francesca Massaglia, eine italienische Illustratorin, hat die vollständige Rider-Waite-Smith-Struktur beibehalten und in die Bildsprache der Belle Époque übersetzt. Das bedeutet organische Linien, weibliche Figuren in fließenden Gewändern und dekorative Rahmen, die die Kompositionen umschließen, ohne überladen zu werden.
Was du auf den Karten siehst
Die Illustrationen sind für jeden erkennbar, der das Rider-Waite kennt. Der Magier steht an seinem Tisch, die Hohepriesterin sitzt zwischen ihren Säulen, der Stern kniet am Wasser. Die Szenen sind dieselben, aber die Ausführung ist anders.
Massaglia arbeitet mit sanften Farben: viel Rosa, Beige, Hellblau und Grün. Die Linien sind fließend und asymmetrisch, wie es sich für Jugendstil gehört. Die Goldfolie ist auf Details aufgebracht, die im Original oft im Schatten bleiben: ein Blütenblatt, der Rand eines Gewandes, der Glanz auf einem Kelch.
Das Format ist standard, 66 mal 120 Millimeter. Der Karton ist stabil genug, um regelmäßig zu mischen, ohne dass die Kanten schnell ausfransen. Die Goldfolie sitzt in der Druckschicht, nicht als lose Applikation, sodass sie nicht abblättert.
Wie es in der Praxis funktioniert
Dieses Deck ist für Menschen gemacht, die die Rider-Waite-Smith-Symbolik bereits kennen oder lernen möchten. Die Struktur ist traditionell, also alle Standardbedeutungen und Legesysteme sind direkt anwendbar.
Die Goldfolie verlangt nach natürlichem Licht oder Kerzenlicht. Bei Neonlicht siehst du die Akzente kaum. Bei Tageslicht oder mit einer warmen Lampe fallen sie auf, ohne aufdringlich zu sein. Das macht dieses Deck passend für alle, die Tarot als einen ruhigen, fast meditativen Moment erleben.
Leg die Karten auf eine dunkle Unterlage. Die Goldakzente treten dann schärfer hervor und du siehst deutlicher, welche Details die Macherin betonen wollte.
Über Giulia Francesca Massaglia
Giulia Francesca Massaglia ist eine italienische Illustratorin, die sich auf dekorative Kunst und spirituelle Themen konzentriert. Ihre Arbeit zeichnet sich durch einen klassischen Stil mit Aufmerksamkeit für Detail und Farbe aus. Für dieses Deck hat sie die Rider-Waite-Struktur als Ausgangspunkt genommen und in die Bildsprache des Jugendstils übersetzt, ein Stil, der Ende des 19. Jahrhunderts in Europa populär war.
Spezifikationen
- Anzahl Karten: 78 (22 Große Arkana, 56 Kleine Arkana)
- Kartengröße: 66 x 120 mm
- Finish: Goldfolie auf jeder Karte
- Kartonqualität: stabil, geeignet für regelmäßigen Gebrauch
- Begleitheft: kompakter englischer Leitfaden mit Kernbedeutungen
- Verlag: Llewellyn Publications
- Illustratorin: Giulia Francesca Massaglia
- Tarotsystem: Rider-Waite-Smith
Was uns oft gefragt wird
Nutzt sich die Goldfolie bei regelmäßigem Mischen ab?
Die Goldfolie sitzt in der Druckschicht und ist keine lose Applikation. Bei normalem Gebrauch bleibt sie intakt. Intensives Mischen mit viel Reibung kann mit der Zeit kleine Abnutzungsspuren verursachen, aber das gilt für alle Folienkarten.
Ist dieses Deck für Anfänger geeignet?
Ja. Es folgt der Rider-Waite-Smith-Struktur vollständig, also alle Anleitungen und Bedeutungen, die für dieses System geschrieben wurden, gelten hier direkt. Das Begleitheft ist kompakt, aber für ausführliche Erklärungen kannst du jedes Standard-RWS-Buch verwenden.