Portals of Presence - Gesichter mit den Fingern gezeichnet
Orakelkarten ohne Text sind selten. Karten, die ausschließlich Gesichter zeigen, noch seltener. Dieses Deck von Deborah Koff-Chapin besteht aus 72 Karten, auf denen jeweils ein einzelnes Gesicht zu sehen ist. Keine Symbole, keine Landschaften, keine Schlüsselwörter. Nur Gesichter.
Die Karten entstehen durch Touch Drawing, eine Technik, die Koff-Chapin in den 1980er Jahren entwickelt hat. Sie arbeitet mit ihren Fingern direkt auf Papier, das auf einer mit Tinte bedeckten Oberfläche liegt. Das Ergebnis ist roh und unmittelbar. Keine Skizze, keine Korrektur. Was entsteht, bleibt.
Was du auf den Karten siehst
Die Gesichter sind menschlich, aber nicht realistisch. Manche sind weich und fast transparent, andere intensiv und dunkel. Die Farben sind subtil: viele Erdtöne, Grau, zartes Rosa, manchmal ein auffälliges Blau oder Grün.
Viele Gesichter schauen dich direkt an. Andere sind im Profil oder in Dreiviertelsicht. Manche scheinen zu lächeln, andere zu trauern oder in Stille zu blicken. Weil kein Text auf den Karten steht, musst du deine eigenen Worte für das finden, was du siehst.
Die Karten sind groß (114 x 152 mm) und glänzend veredelt. Das verstärkt die Farbverläufe und die Textur der Fingerabdrücke.
Wie du damit arbeitest
Dieses Deck verlangt nicht, dass du Bedeutungen lernst. Du ziehst eine Karte, schaust dir das Gesicht an und bemerkst, was in dir aufsteigt. Es kann ein Gefühl sein, eine Erinnerung, eine Assoziation. Manchmal wirkt ein Gesicht freundlich, manchmal konfrontierend.
Das Begleitheft beschreibt keine festen Interpretationen. Stattdessen erhältst du Hintergrundinformationen zur Entstehung der Karten und Anregungen, um deine eigene Beziehung zu den Bildern zu entwickeln. Die Audiomeditation hilft dir, vor dem Ziehen einer Karte in einen ruhigen Zustand zu kommen.
Zieh eine Karte und leg sie eine Weile vor dich hin, ohne etwas zu tun. Schau ab und zu auf das Gesicht und achte darauf, was sich in deiner Wahrnehmung verändert.
Über Deborah Koff-Chapin
Deborah Koff-Chapin ist bildende Künstlerin, Vokalistin und Autorin. 1974 entwickelte sie Touch Drawing, eine Art des Zeichnens, bei der du mit den Fingern direkt auf Papier arbeitest, das auf einer mit Tinte bedeckten Oberfläche liegt.
Die Gesichter in diesem Deck entstanden in der Nähe alter Bäume, Berge und anderer Orte in der Natur, die sie als heilig erfährt. Viel von ihrer Arbeit dreht sich darum, sichtbar zu machen, was sie 'die subtilen Reiche' nennt: Energien und Anwesenheiten, die nicht direkt sichtbar sind.
Spezifikationen
- Anzahl Karten: 72
- Kartengröße: 114 x 152 mm
- Veredelung: glänzender Karton
- Sprache: Englisch
- Extras: Begleitheft und Audiomeditation mit Originalmusik
- Verlag: Center for Touch Drawing
- Schöpferin: Deborah Koff-Chapin
Was uns oft gefragt wird
Kann ich dieses Deck nutzen, wenn ich keine Erfahrung mit Orakelkarten habe?
Ja. Da kein Text und keine Symbole auf den Karten stehen, musst du nichts kennen oder lernen. Du schaust, du fühlst, du bemerkst, was passiert. Das macht es zugänglich, aber auch offen. Manche Menschen finden das angenehm, andere bevorzugen mehr Halt.
Wie unterscheidet sich dieses Deck von SoulCards, ebenfalls von Koff-Chapin?
SoulCards enthält abstrakte Bilder und symbolische Darstellungen. Portals of Presence zeigt ausschließlich Gesichter. Beide Decks haben keinen Text, aber der Fokus auf Gesichter macht dieses Deck direkter und persönlicher im Gefühl.