Quantum Tarot 2.0 - wissenschaftliche Bildsprache auf der Tarotstruktur
Nicht jedes Tarotdeck drückt seine Symbole in Kelchen und Schwertern aus. Dieses Deck übersetzt die großen Themen des Tarot in die Sprache der modernen Wissenschaft: schwarze Löcher, Quantensprünge, sterbende Sterne und Teilchenbeschleuniger.
Es ist ein Konzept von Kay Stopforth, umgesetzt in fotografische Bilder von Chris Butler. Die 78 Karten folgen der klassischen Rider-Waite-Struktur, ersetzen aber die traditionelle Bildsprache durch astrophysikalische und kosmologische Phänomene. Was du siehst, sind digitale Collagen mit Spot-Gloss-Akzenten, die den Weltraumbildern Tiefe verleihen.
Was du auf den Karten siehst
Die Großen Arkana sind an kosmologische Ereignisse gekoppelt. Die Geburt eines Sterns kann für einen Neuanfang stehen, ein schwarzes Loch für Transformation. Die Kleinen Arkana arbeiten mit Konzepten aus der Quantenmechanik und der Teilchenphysik.
Es handelt sich nicht um Fotografie im traditionellen Sinn. Butler hat digitale Bilder von Teleskopen, Forschungsdaten und wissenschaftlichen Visualisierungen zu einer kohärenten Bildsprache zusammengefügt. Das Ergebnis wirkt modern und abstrakt, bleibt aber erkennbar Tarot.
Die Spot-Gloss-Veredelung erzeugt einen Kontrast zwischen matten und glänzenden Oberflächen. Das verleiht den Karten eine taktile Qualität, die sie von standardmäßig gedruckten Decks unterscheidet.
Wie dieses Deck funktioniert
Das Begleitheft erklärt für jede Karte, welches wissenschaftliche Prinzip zugrunde liegt und wie sich das in eine Tarotinterpretation übersetzt. Du musst keine Physik studiert haben. Die wissenschaftlichen Konzepte funktionieren als Metapher, nicht als Endpunkt.
Trotzdem fordert dieses Deck etwas von dir. Die Bilder sind abstrakt. Du musst bereit sein, loszulassen, was du gewohnt bist, und dich auf eine andere symbolische Welt einzulassen. Wer an traditioneller Bildsprache festhält, ist mit einem klassischen Deck besser bedient.
Nutze dieses Deck bei Fragen, wo mehrere Ausgänge möglich sind. Die Quantenmetapher passt gut zu Fragen über Entscheidungspunkte und unvorhersehbare Wendungen.
Über Kay Stopforth und Chris Butler
Kay Stopforth entwickelte das Konzept aus ihrem Interesse sowohl für Wissenschaft als auch für Esoterik. Chris Butler übersetzte dieses Konzept in visuelle Form. Seine Arbeit als Illustrator dreht sich darum, komplexe Informationen durch Bilder zugänglich zu machen.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 78
- Veredelung: Spot-Gloss-Akzente
- Bildstil: fotografische Collagen und digitale Kunst
- Format: Standard-Tarotgröße
- Sprache: mehrsprachig (Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch)
- Inhalt: 78 Karten mit ausführlichem Begleitheft in stabiler Aufbewahrungsbox
- Verlag: Lo Scarabeo
- Konzeptentwicklung: Kay Stopforth
- Illustration: Chris Butler
Was uns oft gefragt wird
Was ist der Unterschied zwischen dieser 2.0-Version und der Originalausgabe?
Die Grafiken sind verbessert, die Spot-Gloss-Veredelung wurde hinzugefügt, und das Begleitheft wurde mit mehr Hintergrund zu den wissenschaftlichen Konzepten erweitert.
In welchen Sprachen ist das Begleitheft geschrieben?
Das Begleitheft ist mehrsprachig und enthält mindestens Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Die Karten selbst haben keinen Text.