The Haptic Tarot - Renaissancekunst und der Tastsinn als Sprache des Tarot
Über dieses Deck
The Haptic Tarot ist ein 79-Karten-Deck, bei dem Hände das zentrale erzählerische Element in jedem Bild sind. Als visuelle Referenz dient Jan van Eyck, der frühflämische Renaissancemaler, dessen Werke für ihre außergewöhnliche Präzision, ihr Lichtspiel und ihre fast greifbare Wiedergabe von Oberflächen und Texturen bekannt sind. Nick Jacobs, Tarot-Leser und Designer mit über zwanzig Jahren Erfahrung, hat die Bilder durch einen von ihm geleiteten generativen KI-Prozess entwickelt, bei dem er jeden Schritt durch eigene Prompts und Kuration gesteuert hat. Die Smith-Waite-Tradition bleibt dabei klar erkennbar, während das visuelle Ergebnis einer ganz anderen Bildsprache folgt. Eine Bonuskarte, The Reader, ergänzt die klassischen 78 Karten um eine zusätzliche Reflexionsebene. Das Deck ist in einer stabilen zweiteiligen Schachtel mit hochwertigem Karton verpackt.
Symbolik und Themen
'Haptic' bezieht sich auf den Tastsinn, und dieses Konzept prägt die Bildsprache des gesamten Decks. In jeder Karte sind Hände das expressive Zentrum: Sie zeigen, greifen, lassen los, weisen und strecken sich aus, und das auf eine Weise, die Bedeutung transportiert, noch bevor man das Begleitheft aufschlägt. Der Stil folgt Van Eycks realistischer Bildsprache mit reichen Texuren, dramatischem Licht und einer Detailtiefe, die jede Karte wie ein kleines Gemälde wirken lässt. Die klassische Tarot-Ikonographie bleibt dabei vollständig erhalten und ist für alle erkennbar, die mit der Rider-Waite-Tradition vertraut sind.
Der Schöpfer
Nick Jacobs ist Tarot-Leser, Mentor, Autor und Designer aus San Francisco, Kalifornien, wo er mit seinem Mann und ihrer Hündin Matilda lebt. Er beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit Tarot und bringt einen Hintergrund in Design und Kunstgeschichte in seine Arbeit ein. Sein eigenes Tarot-Lesebusiness, Page of Cups Tarot Readings, führt er selbstständig. The Haptic Tarot ist der direkte Ausdruck seiner Überzeugung, dass Tarot eine der vollständigsten Darstellungen menschlicher Erfahrung ist.
Praktische Nutzung
Das 60-seitige Begleitheft liefert für jede der 79 Karten drei Schlüsselwörter, was den Einstieg in eine Legung schnell und übersichtlich macht. Drei Legemuster sind ebenfalls enthalten. Da die Bilder auf Handgesten und Körperhaltung aufgebaut sind, eignet sich dieses Deck besonders für Lesende, die körperliche Wahrnehmung bewusst in ihre Deutung einbeziehen möchten. Wer mit Rider-Waite vertraut ist, findet die Struktur sofort verständlich, aber die Bildsprache lädt dazu ein, langsamer hinzuschauen: Die Hände in jeder Karte erzählen ihre eigene Geschichte und lohnen es, getrennt vom restlichen Bild betrachtet zu werden.
Versuche einmal, den Hintergrund einer Karte abzudecken und nur die Hände zu lesen: Was sagt dir diese Geste gerade jetzt, bevor du den Rest des Bildes hinzuziehst?
Merkmale – The Haptic Tarot
- Autor: Nick Jacobs
- ISBN: 9781646713066
- Anzahl Karten: 79 (inklusive Bonuskarte The Reader)
- Begleitheft: 60 Seiten
- Sprache: Englisch
- Kartenformat: 68,8 x 119,9 mm
- Schachtelformat: 72,9 x 123,9 mm
- Verpackung: Stabile zweiteilige Schachtel
- Kartenmaterial: Hochwertiger Karton, sanft zu mischen
- Verfügbar ab: Juli 2026
Häufige Fragen zu The Haptic Tarot
Was bedeutet 'haptic' im Zusammenhang mit diesem Tarot-Deck?
'Haptic' beschreibt den Tastsinn und die Fähigkeit, über körperliche Wahrnehmung Informationen aufzunehmen. Im Kontext dieses Decks überträgt sich das Prinzip in Bilder, bei denen Hände das zentrale erzählerische Element sind. Nick Jacobs hat die Bildsprache bewusst um Geste und Körperhaltung herum aufgebaut, sodass die Bedeutung jeder Karte über das, was die Hände tun, erschlossen werden kann. Es ist eine gestalterische Entscheidung, die das Tarotlesen mit etwas Körperlichem und Intuitiven verbindet.
Wurde dieses Deck vollständig von KI erstellt, oder war ein menschlicher Gestalter beteiligt?
Die Bilder entstanden durch einen generativen KI-Prozess, den Nick Jacobs selbst geleitet, gelenkt und kuriert hat. Er bestimmte die visuellen Ergebnisse durch eigene Prompts und traf alle Auswahlentscheidungen auf Basis seines Hintergrunds in Design und Kunstgeschichte. Die KI war ein kreatives Werkzeug in seinen Händen, kein autonomer Generator. Das Ergebnis spiegelt seine über zwanzigjährige Tarot-Erfahrung und seine spezifische ästhetische Vision wider, die in Jan van Eycks frühflämischer Malerei verwurzelt ist.