The Omen Oracle - handgemaltes Orakel in vier Kategorien
Die meisten Orakelkarten sagen dir, was etwas bedeutet. The Omen Oracle stellt die Frage anders: Was siehst du, wenn du genau hinschaust? Cat Pierce hat ihr Deck um die Idee herum aufgebaut, dass Zeichen überall vorhanden sind, aber nur dann lesbar werden, wenn man ihnen bewusste Aufmerksamkeit schenkt.
Pierce hat alle Illustrationen von Hand gemalt, genau wie sie es für das Albumcover von Thirteen Tales of Love & Revenge getan hat, dem Kultalbum ihrer Band The Pierces. Dies ist ihr zweites großes Projekt im Bereich Tarot und Orakelkarten, nach The Wandering Star Tarot. Die Karten sind auf Englisch und erscheinen bei Hay House am 18. August 2026.
Vier Kategorien, vier Perspektiven
Das Deck umfasst 44 Karten, aufgeteilt in vier Typen. Die 'Messages'-Karten bieten kurze Anregungen, offen für Zeichen im Alltag zu bleiben. Die 'Animals'-Karten arbeiten mit Tierenergie als Spiegel für instinktive Kräfte in dir selbst. Die 'Plants'-Karten verbinden Klarheit mit der Naturwelt und ihren Rhythmen. Die vierte Kategorie heißt 'Visio Divina', benannt nach der kontemplativen Praxis des 'heiligen Sehens': du begegnest dem Blick des Kunstwerks und lässt dich berühren von dem, was du wahrnimmst - ohne Deutung.
Diese letzte Kategorie ist ungewöhnlich. Die meisten Orakeldecks sind auf Erklärungen und Schlüsselbegriffe aufgebaut. Pierce entscheidet sich bewusst dafür, auch Karten aufzunehmen, die ausschließlich durch Bildbetrachtung wirken. Das macht das Deck weniger geeignet als schnelles Nachschlagewerk, aber interessanter für jemanden, der üben möchte, bei einem Bild zu verweilen.
Für wen funktioniert dieses Deck?
Dies ist kein Einsteigerdeck für jemanden, der feste Bedeutungen als Orientierung braucht. Die Vier-Kategorien-Struktur bietet jedoch eine gewisse Ausrichtung, und das Begleitheft mit 72 Seiten liefert Kontext. Wer bereits mit einem Tarot-Deck arbeitet und ein Orakel sucht, das Intuition stärker betont als ein System, wird hier mehr finden. Für 44 Karten sind 72 Seiten ein beachtlicher Umfang.
Die Visio-Divina-Karten verlangen keine Deutung. Du schaust das Bild an, und das Bild schaut zurück - das ist das gesamte Arbeitsprinzip dieser Kategorie.
Über Cat Pierce
Cat Pierce ist Songwriterin, Malerin und eine der beiden Schwestern hinter The Pierces. Die Band erreichte zwei Alben in den Top Ten in England, davon eines mit Goldstatus. Ihr bekanntestes Werk als Komponistin ist der Titelsong der amerikanischen Serie Pretty Little Liars. Sie tourte mit Coldplay und trat neben Emmylou Harris und Elton John auf. Das Albumcover von Thirteen Tales of Love & Revenge malte sie selbst. The Wandering Star Tarot war ihr erster Schritt in die Illustration als eigenständiges Projekt; The Omen Oracle ist der zweite.
Spezifikationen
- Autorin: Cat Pierce
- Verlag: Hay House LLC
- Erscheinungsdatum: 18. August 2026
- Anzahl der Karten: 44
- Begleitheft: 72 Seiten
- Sprache: Englisch
- Abmessungen: 127 x 89 x 52 mm
- Gewicht: 320 g
- ISBN: 9781401999155
Was uns oft gefragt wird
Ist dieses Deck auch für jemanden geeignet, der noch nie mit Orakelkarten gearbeitet hat?
Die vier Kategorien bieten Struktur, und das Begleitheft mit 72 Seiten liefert Kontext. Zugleich verlangt das Deck - insbesondere die Visio-Divina-Karten - eine Offenheit gegenüber der Bildarbeit statt festen Bedeutungen. Vollständige Einsteiger können damit arbeiten, werden aber wahrscheinlich intensiv auf das Begleitheft angewiesen sein.
Was ist der Unterschied zu The Wandering Star Tarot derselben Macherin?
The Wandering Star Tarot folgt der klassischen Tarotstruktur mit 78 Karten. The Omen Oracle ist ein loser strukturiertes Orakel mit 44 Karten ohne grosse oder kleine Arkana. Der Schwerpunkt liegt hier auf Intuition und Bildbetrachtung statt auf einem festen symbolischen System.