The Wild Witch Oracle - Mondphasen, Jahresfeste und 40 Karten, die dich zum Handeln aufrufen
Viele Orakeldecks legen Wert auf Reflexion. Dieses hier tut etwas anderes: Es fordert dich auf zu handeln. The Wild Witch Oracle ist von Cherie Gerhardt und Dianne Sylvan gemacht und verbindet Mondphasen, Pflanzen, Tiere und Jahresfeste mit Fragen darüber, was du jetzt tun kannst.
Die Karten sind in Kategorien eingeteilt, die sich nicht ausschließen, sondern einander verstärken. Du ziehst nicht einfach eine zufällige Botschaft, sondern eine Karte, die auf einen Zyklus, ein Element oder eine Jahreszeit verweist. Das gibt einem Legesystem Kontext.
Was du auf den Karten siehst
Cherie Gerhardt zeichnet mit einer erdigen Farbpalette: Braun, Grün, Mitternachtsblau, Ocker. Die Illustrationen sind voll, aber nicht überladen. Jedes Element hat eine Funktion. Eine Eule erscheint nicht, weil sie dekorativ ist, sondern als Trägerin einer Botschaft über Beobachtung oder Stille.
Die Karten sind kompakt, 95 x 139 mm, und haben eine matte Oberfläche, die sich beim Mischen angenehm anfühlt. Die Rückseite zeigt ein symmetrisches Muster mit Blättern und Mond, ausgeführt in denselben gedämpften Tönen wie die Vorderseite.
Struktur und Gebrauch
Das Deck folgt keiner Tarotstruktur. Keine Farben, keine Arkana. Stattdessen eine Gliederung, die dir hilft, deine Frage in einen größeren Rhythmus einzuordnen. Das Begleitheft erklärt für jede Karte, wofür sie steht, und welche konkrete Handlung dazu passt.
Die Legemuster sind praktisch und übersichtlich. Du musst keine zehn Karten legen, um etwas Brauchbares zu bekommen. Eine Karte funktioniert, drei Karten auch.
Zieh eine Karte zu Beginn einer neuen Mondphase und lass die Botschaft die nächsten zwei Wochen mitlaufen. Achte darauf, was passiert, wenn du die vorgeschlagene Handlung tatsächlich ausführst.
Was dieses Deck unterscheidet
Dies ist kein kontemplatives Deck. Der Ton ist warm, aber auch direkt. Dianne Sylvan schreibt wie jemand, den du kennst und der sagt: Das kannst du versuchen. Keine Umwege, keine abstrakten Reden über Energie.
Die Betonung der Jahresfeste macht das Deck brauchbar für Menschen, die dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen wollen, aber es muss nicht sein. Du kannst dieses Deck einfach als Orakel nutzen, ohne dich in die Hintergrundinformationen über Samhain oder Beltane zu vertiefen.
Über Cherie Gerhardt und Dianne Sylvan
Cherie Gerhardt leitet Mystic Moon Media und illustriert mit einer Vorliebe für Waldlandschaften und nächtliche Szenen. Ihre Arbeit zeigt, dass Natur nicht nur Licht und Blumen ist, sondern auch Schatten und Stille.
Dianne Sylvan schreibt innerhalb der heidnischen und spirituellen Gemeinschaft. Sie hat mehrere Bücher über moderne Hexenkunst und persönliches Wachstum veröffentlicht. Ihr Stil ist zugänglich und ermutigend, ohne weich zu werden.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 40
- Sprache: Englisch
- Illustratorin: Cherie Gerhardt (Mystic Moon Media)
- Autorin: Dianne Sylvan
- Verlag: Rockpool Publishing
- ISBN: 9780738782799
- Kartenmaße: 95 x 139 mm
- Gewicht: 410 g
- Inklusive: Begleitheft mit Bedeutungen und Legemustern
Was uns oft gefragt wird
Braucht man Vorkenntnisse, um mit diesem Deck zu arbeiten?
Nein. Das Begleitheft erklärt für jede Karte, was die Botschaft ist und welche Handlung dazu passt. Die Kategorien sind klar und die Sprache ist direkt.
Wie unterscheidet sich das von einem Tarotdeck?
Das Wild Witch Oracle hat keine Tarotstruktur. Keine Farben, keine Hofkarten, keine großen Arkana. Die 40 Karten sind thematisch nach Mondphasen, Pflanzen, Tieren und Jahresfesten gegliedert. Der Zweck ist auch anders: Dieses Deck fordert dich auf zu handeln, nicht nur nachzudenken.