Visions of Duality - jede Karte in zwei Perspektiven geteilt
Jedes Bild in diesem Orakeldeck ist buchstäblich in zwei Hälften geteilt. Auf der linken Seite siehst du eine Erzählung, auf der rechten das Gegenteil. Farbe neben Grau. Licht neben Dunkelheit. Freude neben Trauer.
Barbara Ciardo hat alle 36 Karten in einem traumhaften, surrealistischen Stil gezeichnet, der an symbolistische Malerei erinnert. Riccardo Minetti schrieb die begleitenden Texte. Das Deck wird von Lo Scarabeo herausgegeben.
Wie die geteilten Bilder funktionieren
Jede Karte fordert dich auf, beide Hälften gleichzeitig zu sehen. Nicht nur den hellen Teil, nicht nur den dunklen. Die Spannung liegt in der Mitte, wo sich die beiden Szenen treffen.
Dieser Schnittpunkt liefert oft die nützlichsten Informationen. Es ist der Ort, an dem du eine Situation von zwei Seiten betrachten kannst, ohne dich sofort für eine zu entscheiden.
Das Begleitheft gibt pro Karte Ansatzpunkte für beide Perspektiven. Keine festen Bedeutungen, sondern Richtungen, in die du denken kannst.
Was die Bildsprache zeigt
Die Illustrationen sind reich, manchmal überladen. Viele Karten enthalten menschliche Figuren in ungewöhnlichen Haltungen oder Umgebungen. Andere zeigen Landschaften, die sich auf halber Strecke verwandeln.
Die Farben sind gesättigt, fast künstlich intensiv. Das macht die Kontraste schärfer. Eine Karte kann links warmes Orange und rechts kühles Blau sein.
Der Stil ist nicht realistisch. Proportionen stimmen nicht immer, Perspektiven verschieben sich. Das passt zur Absicht: Es geht um innere Wirklichkeit, nicht um eine exakte Spiegelung der Außenwelt.
Ziehe eine Karte und schaue zunächst nur auf die Mitte. Lass dein Auge ruhig nach links und rechts wandern, bevor du das Begleitheft nimmst. Was fällt als Unterschied auf, was bleibt gleich?
Wofür dieses Deck funktioniert
Dies ist ein Reflexionswerkzeug. Es funktioniert gut, wenn du zwischen zwei Optionen feststeckst oder wenn du merkst, dass du nur eine Seite einer Situation siehst. Die Karten zwingen dich fast dazu, auch die andere Hälfte zu betrachten.
Das Format ist groß genug, um Details klar zu sehen. Das macht es geeignet für langsamere Lesungen, bei denen du dir Zeit mit jeder Karte nimmst.
Das Begleitheft setzt voraus, dass du bereits etwas Erfahrung mit Orakel- oder Tarotkarten hast. Es gibt keine ausführlichen Anleitungen zum Legen.
Über Riccardo Minetti und Barbara Ciardo
Riccardo Minetti schreibt für mehrere Lo Scarabeo-Decks. Er beschäftigt sich mit philosophischen und psychologischen Themen innerhalb der Orakelarbeit.
Barbara Ciardo illustriert. Ihr Stil für dieses Deck ist vielschichtig und symbolisch, mit Aufmerksamkeit für Farbe und Komposition als Bedeutungsträger.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 36
- Kartengröße: 88 x 125 mm
- Verlag: Lo Scarabeo
- Sprache des Begleithefts: mehrsprachig, darunter Englisch
- Box: zweiteilige Lift-Top-Box
- Kartonqualität: stabil, hochwertig
- Autor: Riccardo Minetti
- Illustratorin: Barbara Ciardo
Was uns oft gefragt wird
Was ist der Unterschied zwischen diesem Deck und einem Standard-Orakeldeck?
Jede Karte ist visuell in zwei Hälften geteilt, jede mit ihrer eigenen Perspektive. Die meisten Orakeldecks zeigen ein Bild pro Karte. Hier siehst du immer zwei Seiten desselben Themas nebeneinander.
Enthält das Begleitheft feste Bedeutungen?
Das Begleitheft gibt Ansatzpunkte für beide Perspektiven pro Karte, aber keine strikten Definitionen. Du wirst ermutigt, eigene Verbindungen zwischen den beiden Hälften und deiner eigenen Situation herzustellen.