W.I.T.C.H. Tarot - Collage-Tarot rund um weibliche Selbstbestimmung
Manche Tarotdecks kleiden ein bekanntes System neu ein. W.I.T.C.H. Tarot stellt eine andere Frage: Was braucht es, damit eine Frau vollständig sie selbst bestimmt? Diese Frage ist kein Dekor. Sie lenkt jede Karte, jeden Text und jedes Legemuster in diesem Deck.
Das Deck stammt von der Autorin Angi Sullins und dem Künstler Silas Toball, die als Ehepaar bereits gemeinsam das W.I.T.C.H. Oracle geschaffen haben. W.I.T.C.H. Tarot erscheint ab Juni 2026.
Was du auf den Karten siehst
Toball arbeitet im Collage-Stil: Bilder aus verschiedenen visuellen Quellen werden zu Kompositionen zusammengefügt, die zugleich ausdrucksstark und intuitiv lesbar sind. Weibliche Archetypen stehen im Zentrum, eingebettet in eine zeitgenössische Hexenästhetik. Die Kanten sind vergoldet.
Die klassische Struktur mit 78 Karten, Großen und Kleinen Arkana, bleibt vollständig erhalten. Wer Tarot bereits kennt, erkennt den Rahmen sofort. Was sich ändert, ist der Ton: klar ausgerichtet auf Souveränität, Authentizität und das Zurückgewinnen der eigenen Stimme.
Was das Begleitheft enthält
Das vollfarbige Begleitheft umfasst 208 Seiten. Sullins schreibt keine trockenen Kartenbedeutungen. Sie verwebt Gedichte und persönliche Reflexionen in die Texte, sodass jede Kartenbeschreibung auch als Impuls dient, die eigene Lebenssituation zu befragen. Das erfordert ein langsameres Lesetempo als eine einfache Schlüsselbegriff-Liste.
Drei Legemuster sind enthalten, speziell für dieses Deck entwickelt und auf die Kernthemen Souveränität und Authentizität ausgerichtet. Sie lassen sich direkt nutzen, um über persönliche Entscheidungen und Grenzen nachzudenken.
Wie du damit arbeitest
Dieses Deck richtet sich an Lesende, die die Standardstruktur des Tarots bereits kennen und ein Deck mit einer ausgeprägten thematischen Stimme suchen. Sullins' poetische Kartentexte entfalten sich am besten bei einem langsamen, kontemplativen Lesestil, nicht beim schnellen Nachschlagen.
Das Deck ist als Ergänzung zum W.I.T.C.H. Oracle für mehrschichtige Readings konzipiert, bei denen Tarot und Orakelkarten gemeinsam eingesetzt werden. Beide Decks funktionieren auch eigenständig.
Probiere eines der drei enthaltenen Legemuster als wöchentliches Ritual rund um ein Thema, das dir gerade persönlich wichtig erscheint. Genau dort entfalten Sullins' poetische Texte ihre volle Wirkung.
Über Angi Sullins und Silas Toball
Angi Sullins ist Autorin und poetische Stimme hinter mehreren Orakel- und Tarotdecks, darunter When Woman Had Wings Tarot Deck, Dream Song Oracle und Wild Woman Rising Oracle. Silas Toball ist der Künstler hinter der visuellen Welt des W.I.T.C.H. Tarot und hat unter anderem an Wisdom of Hafiz Oracle mitgewirkt. Neben seiner Tätigkeit als Illustrator ist er auch Komponist und Schöpfer von Multimediashows.
Sullins und Toball sind verheiratet und arbeiten zusammen von dem Ort, den sie selbst Wonderland nennen. Ihre Zusammenarbeit hat eine erkennbare Reihe mit einer konsistenten visuellen und inhaltlichen Sprache über mehrere Decks hinweg hervorgebracht.
Spezifikationen
- Autorin: Angi Sullins
- Künstler: Silas Toball
- ISBN: 9781646712946
- Kartenanzahl: 78
- Kartensprache: Englisch
- Begleitheft: 208 Seiten, vollfarbe
- Kartenmaße: 76 x 127 mm
- Schachtelmaße: 108 x 159 x 42 mm
- Gewicht: ca. 721 g
- Veredelung: Vergoldete Kanten
- Enthält: Organzabeutel mit Zugband
Was uns oft gefragt wird
Folgt W.I.T.C.H. Tarot der klassischen Tarotstruktur?
Ja. Das Deck enthält 78 Karten mit Großen und Kleinen Arkana, wie man es von einem Standard-Tarotdeck erwartet. Der thematische Rahmen ist weiblich und auf Selbstbestimmung ausgerichtet, die zugrundeliegende Struktur ist jedoch traditionell.
Was ist der Unterschied zwischen W.I.T.C.H. Tarot und W.I.T.C.H. Oracle?
W.I.T.C.H. Oracle ist ein separates Orakelkartenset, ebenfalls von Sullins und Toball. Beide Decks sind so konzipiert, dass sie gemeinsam für mehrschichtige Readings genutzt werden können, funktionieren aber auch jeweils eigenständig. Das Tarot folgt der klassischen 78-Karten-Struktur; das Orakel hat keine feste Struktur.