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Welches Tarotdeck passt zu dir? So wählst du eins aus

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Welches Tarotdeck passt zu dir? Die Frage klingt nach Geschmack, dreht sich aber eigentlich um etwas anderes: darum, wie du liest, schaust und mit Karten arbeiten willst. Bei über 2.000 Decks zur Auswahl ist es verständlich, wenn du kurz ins Stocken gerätst. Trotzdem ist die Wahl leichter, als sie scheint, sobald du weißt, worauf du achten musst.

Es gibt kein bestes Deck, nur das richtige für dich

Viele suchen nach dem besten Tarotdeck, als gäbe es einen Sieger. Den gibt es nicht. Ein Deck, das für deine Freundin perfekt funktioniert, kann sich bei dir sperrig anfühlen. Entscheidend ist, ob die Karten zu deiner Lesart und deinem Gespür für Bilder passen.

Welches Tarotdeck zu dir passt, hängt davon ab, wie du liest

Der größte Hinweis steckt in deiner Lesart. Grob gesagt gibt es 3 Arten, wie Menschen mit Karten arbeiten. Erkennst du dich in einer davon wieder?

  • Du willst klare, kurze Antworten. Dann arbeitest du gern mit Decks, die eine feste, klare Symbolik haben. Die Bilder geben dir Klarheit und Halt, und das beruhigt.
  • Du liest intuitiv und folgst dem, was auffällt. Dann passen bildreiche Decks zu dir, mit viel zu sehen. Du baust deine Geschichte aus dem Detail auf, das dir zuerst ins Auge fällt.
  • Du nutzt Karten zum Nachdenken. Dann suchst du stimmungsvolle, offene Bilder, die Fragen wecken, statt fertige Antworten zu liefern.

Kein richtig oder falsch hier. Es geht darum, welcher Stil deiner ist, denn der entscheidet, welches Deck sich gut in deinen Händen anfühlt.

Schau auf die Bilder, nicht auf den Trubel drumherum

Ein Deck kann beliebt sein, das sagt nichts über dich. Blättere deshalb zuerst in Ruhe durch die Karten. Sprechen dich die Farben an? Erfasst du auf einen Blick, was passiert, oder magst du es, wenn ein Bild dich ein wenig suchen lässt? Deine Reaktion auf die Bilder ist der ehrlichste Test, den es gibt.

Fängst du gerade an, oder sammelst du schon länger?

Grob gesagt gibt es zwei Arten von Decks. Auf der einen Seite stehen systemtreue Decks wie das klassische Rider Waite, bei denen eine feste Symbolik dir Halt gibt. Auf der anderen Seite stehen freiere Stile: Indie Decks und eigene Kunststile, die stärker auf Stimmung und Deutung setzen. Fängst du gerade an, gibt dir ein systemtreues Deck meist den meisten Halt. Liest du schon länger und suchst etwas Eigenwilliges, ist ein freierer Stil ein schöner nächster Schritt.

Mehr über einen guten Start? Lies, wie du Tarotkarten für Anfänger auswählst, und entdecke die Indie Tarot Decks.

Tarot oder Orakel? Auch das macht einen Unterschied

Schwankst du zwischen Tarot und Orakelkarten? Tarot hat eine feste Struktur aus 78 Karten, mit der Großen und Kleinen Arkana und den 4 Farben Kelche, Stäbe, Schwerter und Pentakel. Orakeldecks sind freier: Jedes Deck hat seine eigene Kartenzahl und sein eigenes Thema. Suchst du etwas Lockereres und Persönlicheres, sind Orakelkarten einen Blick wert. Möchtest du lieber die Struktur und den Halt des Tarot, weist dich das schon in Richtung des richtigen Tarotdecks.

Lass den Deck-Finder mitdenken

Kommst du allein nicht ganz weiter? Dann ist der Deck-Finder genau richtig für dich. Du beantwortest ein paar kurze Fragen zu deinem Geschmack und deiner Lesart und bekommst eine persönliche Empfehlung aus unserem Sortiment. So musst du nicht durch 2.000 Decks scrollen, sondern siehst sofort, was zu dir passt.

Das richtige Deck ist nicht das schönste oder das beliebteste. Es ist das Deck, mit dem du dich wohlfühlst.

Nimm dir also Zeit, vertrau deiner ersten Reaktion und wähl ein Deck, das zu dir gehört. Der Rest kommt von selbst, sobald du anfängst.

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