Cope - projektive Karten für emotionale Verarbeitung
Projektive Karten arbeiten mit Assoziation. Sie zeigen ein Bild ohne feste Bedeutung, sodass sich deine eigene Emotion oder Erfahrung in dem spiegeln kann, was du siehst. Cope ist so ein Set, speziell entwickelt für alle, die nach Worten suchen, um Gefühle zu beschreiben, die schwer zu benennen sind.
Das Deck besteht aus 88 Karten mit sanften, symbolischen Illustrationen. Sie sind subtil genug, um nicht zu schockieren, aber spezifisch genug, um Wiedererkennung auszulösen. Die Bilder zeigen menschliche Situationen: Hände, die einander halten, Figuren in Landschaften, abstrakte Formen, die emotionale Zustände darstellen.
Cope ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen einem russischen Künstler, einem israelischen Therapeuten und OH Publishing aus Deutschland. Letzterer ist der Verlag, der auch für die bekannten OH-Karten verantwortlich ist, eine Serie, die weltweit in Therapie und Bildung eingesetzt wird.
Wie die Karten genutzt werden
In therapeutischen Settings legen Begleitende die Karten offen oder verdeckt aus, je nach Methode. Der Klient wählt eine Karte und beschreibt, was er sieht. Diese Beschreibung wird zum Ausgangspunkt für das Gespräch.
Die Karten funktionieren auch außerhalb der Therapie. Du kannst sie allein nutzen, um deine eigene emotionale Wahrnehmung zu schärfen, oder in einer Gruppe, um einen Dialog über ein schwieriges Thema zu öffnen. Das mehrsprachige Begleitheft beschreibt verschiedene Methoden, die direkt anwendbar sind.
Was Cope von beispielsweise Tarotkarten unterscheidet, ist, dass kein System dahintersteht. Keine festen Bedeutungen, keine Archetypen, keine Struktur. Es geht ausschließlich darum, was das Bild in diesem Moment in dir auslöst.
Zieh eine Karte, wenn du dich überwältigt fühlst. Beschreibe, was du siehst, als würdest du eine Geschichte erzählen. Diese Distanzierung hilft dir, Halt in dem zu finden, was du fühlst.
Für wen dieses Deck funktioniert
Cope ist für Profis entworfen, die mit Trauma, Trauer oder emotionaler Verarbeitung arbeiten. Coaches, Therapeuten und Begleitende nutzen es als Teil ihrer Methodik.
Aber du brauchst keinen therapeutischen Hintergrund, um die Karten zu nutzen. Die Bilder sprechen direkt zur Intuition. Viele Menschen nutzen sie bei der Selbstreflexion oder beim Journaling.
Die Illustrationen sind auch für die Arbeit mit Kindern geeignet, sofern sie begleitet wird. Sie sind nicht schockierend und können Kindern helfen, ihre Gefühle zu benennen.
Über die Macher
Der Künstler, der die Bilder entwarf, kommt aus Russland. Die therapeutische Grundlage wurde von einem israelischen Experten auf dem Gebiet der Traumaverarbeitung entwickelt. OH Publishing aus Deutschland hat das Projekt veröffentlicht und das Begleitheft in mehrere Sprachen übersetzen lassen.
OH Publishing ist bekannt für projektive Karten, die breit in Pflege, Bildung und Coaching eingesetzt werden. Ihre Produkte werden genutzt, um Empathie, Kommunikation und Kreativität zu fördern.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 88
- Kartengröße: 89 x 127 mm
- Material: stabiler matter Karton
- Gewicht: 340 g
- Sprache Begleitheft: mehrsprachig (Niederländisch, Englisch, Deutsch)
- Verlag: OH Publishing
- Typ: projektive Karten für therapeutische Nutzung und Selbstreflexion
Was uns oft gefragt wird
Was ist der Unterschied zwischen Cope und den anderen Decks aus der OH-Serie?
Cope ist speziell für emotionale Verarbeitung und Trauma entwickelt. Die Bilder sind sanfter und stärker auf menschliche Situationen fokussiert als die abstrakteren OH-Karten. Du kannst sie unabhängig nutzen oder mit anderen OH-Decks kombinieren.
Muss ich Therapeut sein, um diese Karten zu nutzen?
Nein. Die Karten sind niedrigschwellig und funktionieren auf Basis dessen, was du selbst im Bild siehst. Sie sind professionell entwickelt, also wenn du mit schweren Emotionen arbeitest, kann Begleitung hilfreich sein.