Sublime Thresholds Oracle - klassische Kunst zum Orakel umgearbeitet
Du kannst ein Orakel aufbauen, indem du neue Bilder erschaffst. Oder du machst es wie Nitasia Roland: mehr als 4.000 historische Gemälde durchsehen und die Bilder herausziehen, die seit Jahrhunderten universelle Geschichten erzählen.
Das Sublime Thresholds Oracle besteht aus 78 Karten. 31 davon zeigen Götter und Göttinnen aus griechischen, ägyptischen und mesopotamischen Traditionen. Die übrigen 47 Karten drehen sich um Themen wie Transformation, Liebe und Weisheit. Alle Bilder stammen aus Gemälden vom 17. bis 20. Jahrhundert, digital restauriert und mit Goldfolienakzenten reproduziert.
Was du auf den Karten siehst
Der Kunststil wechselt von Karte zu Karte, je nach Originalgemälde. Du siehst barocke Dramatik neben romantischen Stimmungen, klassische Kompositionen neben symbolistischen Details. Diese Variation ist kein Mangel an Einheit, sondern eine bewusste Entscheidung. Jedes Bild wurde gewählt, weil es einen bestimmten Archetyp oder eine Emotion kraftvoll darstellt.
Die Goldfoliendetails fallen sofort auf, sobald du die Karten in die Hand nimmst. Sie betonen spezifische Elemente wie Licht, Heiligenscheine oder Schlüsselobjekte im Bild. Das Kartenmaterial ist stabil: 350 GSM mit einer Leinenstruktur, die die Karten matt und ruhig macht.
Das Begleitheft erklärt alle Karten, sowohl die Gottheiten als auch die Themenkarten. Für jede Gottheit gibt es eine kurze Beschreibung von Ursprung, Symbolik und möglicher Bedeutung in einer Legung. Bei den Themenkarten bekommst du eine Erklärung des Konzepts und wie es sich in verschiedenen Kontexten manifestieren kann.
Worauf der Name verweist
Sublime kommt vom lateinischen 'sublimis': zu einer Schwelle emporgehoben werden. Das Deck nutzt diese Metapher bewusst. Jede Karte steht für einen Moment, in dem du etwas Neues betrittst, eine Grenze überschreitest oder eine Veränderung durchmachst, die deine Perspektive verschiebt.
Das macht das Deck weniger therapeutisch als reflektiv. Es gibt dir Worte und Bilder für Erfahrungen, die schwer zu benennen sind.
Wie du damit arbeitest
Du kannst das Deck für gezielte Fragen nutzen, indem du eine oder mehrere Karten ziehst und die Bedeutung im Begleitheft nachschlägst. Du kannst auch eine Karte auf deinem Altar platzieren, um die Energie einer bestimmten Gottheit anzurufen. Was das Deck nicht tut: dir Schritt für Schritt sagen, wie du handeln sollst. Es bietet Perspektiven, keine Anweisungen.
Die Kombination aus historischer Kunst und mythologischem Wissen macht das Deck geeignet für alle, die sich für Symbolik oder Kunstgeschichte interessieren und gleichzeitig mit Orakelkarten arbeiten möchten. Es setzt kein Vorwissen voraus, aber das Begleitheft geht tiefer als nur Schlagworte.
Zieh jeden Morgen eine Karte und achte darauf, welche Schwelle oder neue Erfahrung dir an diesem Tag begegnen könnte. Lass die Karte den ganzen Tag liegen, wo du sie sehen kannst.
Über Nitasia Roland
Nitasia Roland gründete Urania Press im Jahr 2020. Sie ist Schriftstellerin, Künstlerin und unabhängige Forscherin mit Schwerpunkt auf Esoterik und Symbolik. Neben dem Sublime Thresholds Oracle schuf sie auch das Tarot Chimera und das Starlore Astronomical Tarot.
Für dieses Deck betrachtete sie über 4.000 historische Gemälde, ein Forschungsprozess, der mehrere Jahre dauerte. Ihre Auswahlkriterien waren klar: Das Bild musste einen Archetyp kraftvoll darstellen und nach der digitalen Restaurierung visuell überzeugend bleiben.
Spezifikationen
- Anzahl der Karten: 78
- Macherin: Nitasia Roland
- Verlag: Urania Press
- Sprache auf den Karten: Englisch
- Kartenmaße: 76 x 114 mm
- Gewicht: 410 g
- Kartenqualität: 350 GSM mit Leinenstruktur und Goldfolie
- Enthält: Begleitheft
Was uns oft gefragt wird
Brauchst du Vorkenntnisse in Mythologie, um mit diesem Deck zu arbeiten?
Nein. Das Begleitheft beschreibt jede Gottheit mit Kontext, Symbolik und möglicher Bedeutung. Du lernst die Geschichten während der Arbeit mit den Karten. Es hilft jedoch, wenn du dich für alte Kulturen oder Symbolik interessierst.
Wie unterscheidet sich dieses Deck von einem klassischen Tarotdeck?
Dies ist kein Tarot, sondern ein Orakel mit 78 Karten. Es gibt keine feste Struktur von Arkana oder Elementen. Stattdessen arbeitest du mit 31 Götterkarten und 47 Themenkarten, die du frei kombinieren kannst. Der Fokus liegt auf Archetypen und universellen Erfahrungen, nicht auf einem festen Legesystem.