Tarot Illuminati - digitale Filmästhetik auf Rider-Waite-Grundlage
Die meisten Tarotkarten sind gemalt, gezeichnet oder in Aquarell ausgeführt. Das Tarot Illuminati wirkt, als wäre jedes Bild einzeln aus einem Film herausgeschnitten worden. Scharf, glänzend, mit einem Einsatz von Licht, der den Blick sofort in den Kern der Karte zieht.
Das Deck stammt von der Autorin Kim Huggens und dem digitalen Illustrator Erik C. Dunne, herausgegeben von Lo Scarabeo. Die Grundlage ist die klassische Rider-Waite-Struktur: dieselbe Reihenfolge, dieselbe Symbolik, dieselben 78 Karten in Große und Kleine Arkana aufgeteilt. Was sich unterscheidet, ist alles, was du siehst.
Was du auf den Karten siehst
Jede Karte zeigt eine Szene mit Figuren, Gegenständen und Symbolen, die direkt auf das traditionelle Tarotsystem zurückgehen. Die digitale Maltechnik verleiht den Bildern eine Schärfe, die Aquarell oder Strichzeichnung nicht erreichen. Es steckt viel Detail drin, aber die Lesbarkeit bleibt klar.
Die Farben sind intensiv: Gold, Dunkelrot, Königsblau. Wo andere Decks Pastelltöne oder Erdfarben verwenden, setzt dieses Deck auf voll gesättigte Farben. Die glänzende Oberfläche verstärkt diesen Effekt. Bei hellem Licht reflektieren die Karten auf eine Weise, die ins Auge fällt.
Licht ist ein wiederkehrendes Strukturelement. Auf den meisten Karten markiert der hellste Punkt auch das zentrale Thema. Das gibt dem Deck eine starke visuelle Logik, die sich deutlich von einem klassischen RWS-Deck oder einem Aquarelldeck unterscheidet.
Was dieses Deck von anderen unterscheidet
Der digitale Kunststil ist der größte Unterschied zu anderen Tarotkarten. Kein Aquarell, kein Bleistift, keine Vintage-Drucktechnik. Stattdessen ein klares, fast hyperrealistisches Bild, das eher an ein Filmplakat erinnert als an eine klassische Tarotkarte.
Das macht das Deck ausdrucksstark. Manche schätzen genau diese Klarheit und das Dramatische. Anderen ist es zu viel. Einen neutralen Hintergrund bildet es jedenfalls nicht: Die Bilder fordern Aufmerksamkeit.
Achte bei einer Legung darauf, wo das Licht auf der Karte fällt. Das gibt oft den ersten Hinweis für die Deutung.
Über Kim Huggens und Erik C. Dunne
Kim Huggens schreibt über Tarot und hat mehrere Bücher und Karten-Sets veröffentlicht. Ihre Arbeit dreht sich um Symbolik, Struktur und deren Einsatz in Legungen. Für dieses Deck lieferte sie die konzeptionelle Grundlage.
Erik C. Dunne ist der Künstler hinter den Bildern. Sein Stil ist digital, cinematografisch und auf Dramatik ausgerichtet. Er hat die Konzepte von Huggens in die scharfen, farbintensiven Karten übersetzt, die das Deck ausmachen.
Spezifikationen
- Kartenanzahl: 78 (Große und Kleine Arkana)
- Maße: 68 x 123 mm
- Oberfläche: Glänzendes Karton
- Gewicht: 240 g
- Verlag: Lo Scarabeo
- Sprache: Englisch
- ISBN: 9788865271902
- Autorin: Kim Huggens
- Illustrator: Erik C. Dunne
Was uns oft gefragt wird
Folgt dieses Deck den Rider-Waite-Bedeutungen?
Ja. Struktur, Reihenfolge und Symbolik entsprechen dem klassischen Rider-Waite-System. Der Unterschied liegt in der visuellen Ausführung, nicht in der Bedeutung der Karten.
Ist die glänzende Oberfläche für den täglichen Gebrauch geeignet?
Das hängt von deinen Vorlieben ab. Die Beschichtung schützt die Karten vor Abnutzung und Flecken, aber die Oberfläche reflektiert Licht. Bei heller Beleuchtung kann das bei einer Legung ablenkend wirken.