Tarot of the Spirit Deck - Kabbala und Tarot in Aquarell
Die meisten Tarotdecks halten an der klassischen Struktur fest. Dieses hier weicht bewusst davon ab. Statt Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen bekommst du Feuer, Wasser, Wind und Erde. Diese Wahl ist nicht kosmetisch. Sie verändert, wie du auf die Karten schaust.
Tarot of the Spirit wurde von Pamela Eakins entworfen und von ihrer Schwester Joyce Eakins illustriert. Pamela lehrte spirituelle Traditionen und brachte die Struktur der Kabbala ins Deck. Joyce übersetzte diese Struktur in Aquarellbilder mit verträumter, weicher Ausstrahlung. Die Kombination gibt dem Deck einen handwerklichen, fast persönlichen Ton.
Was du bekommst
Das Deck besteht aus 78 Karten, plus einer zusätzlichen Spirit Card, die das reine Bewusstsein darstellt. Dabei liegt ein transparentes Overlay, auf dem der Lebensbaum abgebildet ist. Du legst es über deine Karten, um zu sehen, welche Sephira jede Karte berührt. Das ist keine Dekoration. Es ist eine Arbeitsmethode.
Das Begleitheft von 40 Seiten erklärt die Grundlagen: wie die vier Elemente funktionieren, was der Lebensbaum in einer Legung bewirkt, und wie sich die Karten zu den zehn Sephiroth verhalten. Es gibt keine ausführlichen Bedeutungen für jede Karte. Du erhältst vor allem Kontext.
Was dieses Deck unterscheidet
Die Bildsprache ist abstrakt. Wo ein Rider-Waite-Deck Geschichten in Szenen zeigt, zeigen diese Karten Symbole, Elemente und archetypische Figuren. Das verlangt eine andere Art des Lesens. Nicht: Was passiert auf der Karte? Sondern: Welche Energie ist hier präsent?
Die Farben sind weich, hauptsächlich Pastelltöne und durchscheinende Schichten. Das passt zur Aquarelltechnik, macht die Karten aber auch weniger sofort lesbar. Manchmal musst du einen Moment hinschauen, bevor die Symbolik hervortritt.
Lege das transparente Overlay des Lebensbaums über deine Karten und schau, welche Sephira in deiner Legung am aktivsten ist. Das gibt eine zusätzliche Informationsebene über die Phase des spirituellen Wachstums, die im Zentrum steht.
Für wen das funktioniert
Dieses Deck ist für Menschen entworfen, die bereits wissen, wie Tarot funktioniert und sich jetzt für die kabbalistische Struktur dahinter interessieren. Das Begleitheft erklärt die Grundlagen, setzt aber voraus, dass du bereits mit den großen und kleinen Arkana vertraut bist.
Falls du noch nie mit dem Lebensbaum gearbeitet hast, kannst du das Overlay anfangs beiseitelassen und die Karten auf elementarer Energie lesen. Das funktioniert auch. Die vier Elemente sind direkt genug zum Einstieg.
Über Pamela und Joyce Eakins
Pamela Eakins ist spirituelle Lehrerin und Autorin. Sie unterrichtete mystische Traditionen, darunter die Kabbala, und brachte dieses Wissen in dieses Deck ein. Joyce Eakins ist Aquarellistin. Ihre Arbeit für dieses Deck hat eine weiche, fast ätherische Qualität. Zusammen schufen sie ein Deck, das sowohl theoretisch fundiert als auch visuell zugänglich ist.
Spezifikationen
- Anzahl Karten: 78 + 1 Spirit Card + Titelkarte
- Extra: transparentes Overlay des Lebensbaums
- Kartengröße: 70 x 120 mm
- Finish: stabiler Karton mit dezenter Glanzoberfläche
- Begleitheft: 40 Seiten, Englisch
- Verlag: U.S. Games Systems, Inc.
- Ausgabe: 20. Jubiläumsausgabe
Was uns oft gefragt wird
Muss ich die Kabbala kennen, um mit diesem Deck zu arbeiten?
Nein. Die vier Elemente sind auch unabhängig von der Kabbala nutzbar. Das Begleitheft gibt genügend Kontext zum Einstieg. Falls du später den Lebensbaum einbeziehen möchtest, kannst du das schrittweise aufbauen.
Basieren die Karten auf der Rider-Waite-Tradition?
Nein. Die Struktur ist esoterisch, aber die Bildsprache ist abstrakter. Du siehst mehr Symbole und elementare Darstellungen als erzählende Szenen. Das verlangt eine andere Art des Interpretierens.